Berichterstattung

  • Berichterstattung aus den Wettkämpfen
  • Unsere Spieler im Ausland
  • Glossieren der Ereignissen

Zdeněk Haník

  • Trainertipps
  • Aktuell aus dem Spitzenvolleyball
  • Reaktionen
  • Trends des Weltvolleyballs

Volleyball fachlich

  • Trends des Jugendvolleyballs
  • Reaktionen auf das Geschehen im Spitzenvolleyball
  • Konditionstraining
  • medizinische Aspekte, Mentaltraining

strana: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |

Mo - Berichterstattung

23. 08. 2010


Das Verhältnis zwischen dem Trainer und den Spielern

Die Ausbildung der heutigen Sportler ist unterschieden als es vor zwanzig Jahren war, oder sogar vor zehn Jahren. Der Hauptunterschied ist vor Allem im Verhältnis des Trainers zum Spieler. Das Schulverhältnis zwischen einem Pädagogen, der immer Recht hat, und einem Schüler, der nur die Informationen empfängt und nichts dagegen haben darf, das funktioniert nicht mehr. Die Möchtegern-Teamregeln führen zum Kampf. Sie werden durch die Spieler nicht respektiert, weil sie sie nicht beeinflussen konnten. Es sind prikazy, wann sie schlafen oder aufstehen müssen, wie sie zu sprechen haben, was sie tragen sollen, was sie zu trinken haben, was sie in der Freizeit machen müssen. Wir fordern von den Spielern, dass sie komplizierte Spielsituationen lösen können, dass sie sich gegen den Dreierblock durchsetzen können, dass sie in der Abwehr harte Schläge abwehren können, dass sie die Satzendungen zu Gunsten unserer Mannschaft entscheiden können. Wir fragen sie nicht, ob es ihnen passt oder ob sie es für richtig halten.




Mo - Berichterstattung

16. 08. 2010


Eine Reaktion auf die einheitliche Methodik

Gestattet mir bitte, meine Meinung über die Methodik zu äußern, die Zdenek Hanik auf dieser Webseite mit seinem Artikel losgebrochen hat. Zdenek hat damals behauptet, dass er nicht glaubt, dass wir im Lande, im Herzen Europas, uns auf eine einheitliche Methodik einigen können. Ich kann die Argumente verstehen, trotzdem glaube ich, dass eine Einheitsmethodik im jugendlichen Sport im Allgemeinen ihre Bedeutung hat. Am Anfang Juli habe ich am Seminar mit dem jugendlichen argentinischen Nationaltrainer teilgenommen. Dazu habe ich die Trainingseinheiten beider Teams besuchen dürfen. Wir waren da zwei Trainer, wenn ich mich primär mit dem tschechischen Volleyball befassen würde, wäre ich darüber traurig. Weil ich nicht zu diesen Leuten gehöre, kann ich ruhig über Ignoranz der Trainer zur Fortbildung sprechen. Im Allgemeinen konnte ich zwei Aspekte feststellen, die ich eher negativ sehe. Bei allen argentinischen Spielern konnte man das gleiche Bewegungsmuster bei der Durchführung von allen Spieltätigkeiten sehen. Zweitens, die argentinischen Spieler haben um jeden Preis versucht, unter den Ball zu kommen, um möglichst ideale Ausgangsposition für die Durchführung der Tätigkeit zu erlangen. Unsere Spieler lösen es nach Beliebigem. So, wie sie es in den Vereinen gelernt oder nicht gelernt haben.




Mo - Berichterstattung

26. 07. 2010


Der Beachvolleyball aus der Sicht des Trainers

Die Beachvolleyball-Saison ist im vollen Lauf, die Saison hat viele Höhepunkte, der internationale Höhepunkt hat die Prager Stvanice, wo nach einem Jahr Pause World Tour zurückgekehrt ist, erlebt. Viele Fans habe das Tournier live gesehen, deshalb möchte ich mich einem anderen Thema widmen. Bei der nationalen Jugendmeisterschaft in Chodov beim Karlsbad haben wir schöne Spiele gesehen, ich konnte nicht bis zum Ende des Tourniers dabei sein, hier sind einige Merkmalen zum Tournier aus der Sicht des Nationaltrainers:

         ·         Der Beachvolleyball ist mehr eine Mädchen-Sache, es gibt mehrere Mädchenmannschaften, die Jungenmannschaften sterben eher aus, so wie im Hallenvolleyball

         ·         Es haben sich Mannschaften qualifiziert, bei denen man eine systematische Arbeit sehen konnte, aber auch Mannschaften, die vom Beachvolleyball nicht so viel wissen, vor Allem wie man ihn trainieren soll oder wie man ihn beim Wind spielen soll. Es macht allerdings nicht, die Hauptsache war, sich beteiligen.




Mo - Berichterstattung

21. 06. 2010


Caratterre vincente - Siegermentalität

Einmal hat mich unser Athletik-Trainer gefragt, ob wir in Tschechien mit den Athletik-Trainern arbeiten. Ich habe nein geantwortet, die Vereine haben nicht so viel Geld, um zu den Volleyballtrainern auch einen Athletik-Trainer noch einen Trainer zu beschäftigen. Der Volleyballtrainer selbst arbeitet oftmals alleine ohne einen Assistenten. Und die Kultur ist in Tschechien anders, viele Trainer wissen überhaupt nicht, was ein Athletik-Trainer in einem Volleyballteam tun kann. Er hat gesagt, in Brasilien, woher er kommt, ist der Athletik-Trainer schon mal wichtiger als der Volleyballtrainer. Wer ist Athletik-Trainer und wie arbeitet er?

·         Der Athletik-Trainer ist ein Mensch, der für die physische, athletische Vorbereitung des Teams zuständig ist, sogar für die Prevention und Rehabilitation……




Mo - Berichterstattung

14. 06. 2010


Volleyball als Marktprodukt

Der Spitzensport ist heute ein Geschäftsprodukt. Er wird da besser verkauft, wo auch größere Nachfrage gibt. Die Größe der Nachfrage liegt darauf, ob das Produkt attraktiv in der Halle oder für das Fernsehen ist. Wenn Sie als Chef des Vereins oder sogar des Verbandes direkt in der Halle verkaufen wollen, müssen Sie damit rechnen, dass der Zuschauer heute sehr verwöhnt ist. Worauf er sicherlich hören wird, ist klar: qualitatives und emotionales Sportprodukt. Dafür muss man allerdings gute Spieler haben, was heute sehr viel Geld kostet. Klar, dass Giba und Miljkovic die Hallen voll machen. Die italienische Liga hat präsentiert viele gute Spieler, die viele schöne Ballwechsel produzieren. Das Problem beginnt, wenn Sie für diese Spieler nicht so viel Geld ausgeben können. Das Geld muss dann immer gut investiert werden, nicht zu viel ausgeben, aber auch nicht zu sparsam sein. Sie wissen, dass die Leute nicht wegen den namenlosen Spielern in die Halle strömen werden, sondern wegen dem Spiel, was euere Spieler zeigen, also Ergebnisse und Emotionen. Und dann auch wegen dem Show drum herum. Das gute Beispiel zeigen die Vereine aus Belgien, Deutschland und Frankreich. Roeselare, Maaseik oder Friedrichshafen gehören nicht zu den reichsten Clubs Europas, sie können einfach nicht einen Weltstar kaufen, trotzdem zeigen sie einen hervorragenden Volleyball, haben Erfolge und vor Allem Hallen voller Zuschauer.




Mo - Berichterstattung

07. 06. 2010


Einaml oben, einmal unten

Diese Situation kennen alle Sportler. Es gibt Tage, an denen du in den Himmel getragen werden könntest, dann kommen Tage, an denen du nach den Niederlagen beschimpft wirst. Zum Glück ist Volleyball nicht so kommerziell und verfolgt wie Fußball, so vergessen die Fans nach der Niederlage eher als sie die Spieler angreifen würden oder ein Trauertag im Lande gemeldet würde. Jedes Jahr kommt es in allen Sportarten aller Kategorien zu Überraschungen auf die Kosten des Favoriten. Die diesjährige Eishockey-Weltmeisterschaft hat das doch auch bewiesen. Diese Überraschung kam auch in der französischen Volleyballliga. Es gab mehrere davon, die Wichtigste allerdings war, dass der Verein Paris Volley nicht mal in Play off gekommen ist. Ein Verein, bei dem nur ein Podestplatz  als Erfolg angenommen wird. Dass der Verein nicht mal in die Playoff-Runde gekommen ist, war schon bitter. Weil ich dabei war, sage ich ehrlich, dass wir es nach diesen Leistungen, die wir gezeigt haben, auch nicht verdient hätten.




Mo - Berichterstattung

24. 05. 2010


Der Angriff in der Chronologie

Ich habe lange gedacht, dass das Volleyballspiel nur vom Angriffsspiel abhängt. Dass dieser Gedanke falsch war, weiß ich schon. Der Angriff ist eine Tätigkeit, die sehr wichtig ist, die uns Spaß macht, die die Zuschauer unterhält. Dem Angriffsspiel möchte ich mehr Zeit widmen, weil ihm auch im Training mehr Zeit gewidmet werden muss. Für mich ist der Angriff eine klare Sache, dass ich darüber nicht viel zu schreiben habe. Ich versuche es deshalb anders. Ich greife nach meinen Erinnerungen und versuche zu erklären, wie ich den Angriffsschlag damals gelernt hatte. Erstens, was ich mir erinnere, hat mich mein Vater den Angriffsanlauf beigebracht. Ich war etwa zehn Jahre alt. Immer und immer, eins, zwei, drei. Wir haben ihn angeschaut und dann nachgemacht. Damals hat er mir erklärt, dass der Anlauf dreischrittig ist und der Absprung von beiden Beinen in gleicher Zeit folgt, was heute nicht mehr gelernt wird, heute mache ich zwei Schritte und springe von dem rechten Bein ab. Es ist so fixiert, dass ich jetzt von dem Computer aufstehen muss, um das zu versuchen, ob ich es richtig schreibe. Darum ging es wohl meinem Vater, wir haben es immer wiederholt, der Vati hat mich korrigiert.




Mo - Berichterstattung

16. 04. 2010


Ein Arbeitstag des Spitzenvolleyballers

Ich habe von den Lesern oft die Frage gestellt bekommen, wie ein klassischer Arbeitstag eines Spitzensportlers aussieht. Ich kann nicht für alle sprechen, aber ich kann meinen hier näher vorstellen. Bei den anderen Volleyballern wird der Arbeitstag vielleicht ein Bisschen anders aussehen, aber prinzipiell ist es ähnlich. Ein Tag des Sportlers, das ist nicht nur das Training, wie es viele denken. Das Training ist nur ein Teil, auf den viel gebaut wird. Es ist allerdings wahr, dass der Tag so aussieht, wie viele Trainingseinheiten er hat. Ich stehe ungefähr um halb neun auf. Es ist nicht früh, aber wer würde nicht lange schlafen, wenn er kann. Es ist schon für mich ein Vorteil, dass ich keine Kinder habe, die mich schon um siebe wecken würden. Ich habe einen Hund, der steht nur auf, wenn er fressen will. Ich frühstücke und um halb zehn bin ich in der Halle, wo Taping beginnt und die überlasteten Knie massiert werden. Dann kommt das Training, Fitnesstraining, gewöhnlich bis zwölf. Weil ich schon älter bin, bleibe ich noch ungefähr eine halbe Stunde in der Halle und widme mich mehr der Prävention. Langweilige Übungen aller Art für die schmerzhaften Körperstellen. Dann die Dusche, Eis, ab und zu eine Therapie, wenn was mehr schmerzt als gewöhnlich, sonst nichts. Mittagessen um halb zwei, um zwei bin ich zu Hause. Zwei Stunden verbringe ich zu Hause unterschiedlich, in der letzten Zeit brauche ich allerdings mindestens eine Stunde Mittagsschlaf. Ohne Siesta ist das zweite Training schlecht.




Mo - Berichterstattung

15. 02. 2010


Der beste Volleyballspieler der Welt

Wer ist am besten? Welche Sechs war die Beste der Welt? Nach welchen Kriterien wird das beurteilt? Wie wäre es, sich mit den Bester der Vergangenheit zu messen? Ich will die alte und neue Zeiten überhaupt nicht vergleichen, Volleyball entwickelt sich ständig. Damit meine ich nicht, dass heute besser gespielt wird als früh. Der Volleyball entwickelt sich, die Regeln entwickeln sich. Ich glaube, dass die Phänomenen der Neunziger heute einige Probleme mit dem Spiel hätten. Und das nur nach zehn Jahren. Wie bestimmen wir den besten Spieler der Welt? Nach den erreichten Erfolgen. Die Erfolgen kann euch niemand mehr nehmen, darauf kann man schon bauen. Dabei kann man immer auch in die Geschichte reinschauen, wer schon dreimal Weltmeister war, das bedeutet schon etwas. Auf der anderen Seite gibt es viele ausgezeichnete Volleyballspieler, die nicht so viele Erfolge feiern konnten. Igor Omrcen ist einer der besten Diagonalspieler der Welt zur Zeit, aber er hat schon Pech, dass die kroatische Nationalmannschaft nicht so stark ist. Igor hat einige Pokals in Italien gewonnen, von einigen kann er allerdings nur träumen. Er weiß, dass er daran nicht viel ändern kann. Ist er deshalb schlecht? Nein, ich wähle nach den Volleyball-Qualitäten aus.




Mo - Berichterstattung

18. 01. 2010


Self-esteem

Als wir diese Woche nach Beograd zum Championsleague-Spiel geflogen sind, habe ich ein interessantes Werbeband gesehen. Eine große Überschrift: WELCOME TO SERBIA, LAND OF THE CHAMPIONS. Unter dieser Überschrift sind zwei große Bilder mit dem Tennisspieler Djokovic und dem Zuspieler des italienischen Vereins Cuneo Nikola Grbic. Eine kleine Weile habe ich die vorbeigehenden Leute beobachtet, ob die Bilder sie auch aufmerksam machen. Und ich muss feststellen, dass viele Leute Grbic problemlos erkannt haben. Die Heimischen, die nach Hause zurückgekehrt sind und auch die Ausländer, die gekommen sind, um ihr Job zu tun, die haben angehalten und das Bild von Grbic angeschaut. Sicher sind auch viele Manager in teuren Anzügen ohne Interesse vorbeigegangen. Sonst wollten viele Leute sehen, WER DER CHAMPION dieses Landes ist. Ich weiß, dass die Serben auf ihre bekannten Sportler, Schauspieler und Musikspieler stolz sind, ich weiß auch, dass einige Serben auch verrückt sind, aber ihr Land ist ihr Stolz.




strana: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |



Herzlichen Dank an die Geselschaft ONLIO, die sein Redaktionsystem zur Verfügung gestellt hat, RedactOr, auf dem dieses Portal läuft.
Die Servisorganisation: Brün, Handynr..: 608 121 214, e-mail: info@vcmbrno.cz