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Das Phänomen der Krise und wie ich es sehe

05. 07. 2010


Als ich die Wettkämpfe auf der Ebene der Republik der jungen Spieler gesehen habe, war die Kampfbereitschaft und schöne Atmosphäre zu sehen. Wenn wir einige technische und taktische Mängel übersehen, der schnelle Angriff war kaum zu sehen, kann man einige Schlüssel daraus ziehen. Erstens wir können über das Netz spielen. Ich benutze mit Einsicht diese Formulierung. Um auf der internationalen Ebene zu bestehen, müssen wir einen schnellen Angriff aus allen Positionen spielen können. Bei allen Sammlungen der jungen Nationalmannschaften haben wir immer mit dem Spiel angefangen. Alles sah gut aus. Sobald wir die Spielphasen einzeln trainiert haben, kamen Probleme. Vor Allem beim schnellen Angriff aus den Positionen IV und II haben wir uns das Leben schwer gemacht. Es ging einfach nicht. Es ist nicht einfach, das zu lernen, sobald wir es im Training erfolgreich einüben, muss alles gleich im Spiel automatisiert werden. Die Fehler im technischen Bereich kann man dann nicht mehr tolerieren. Wir müssen um jeden Preis versuchen, schnell zu spielen, auch wenn das am Anfang nicht gelingt und man viele Fehler macht. Wir Trainer müssen geduldig sein und müssen uns selbst und vor Allem die Spieler davon überzeugen, dass es der richtige Weg ist, dass es besser wird und dass es vor Allem an der Einstellung der Spieler liegt. Dass sie beim Spiel den Kopf mehr benutzen müssen, wenn sie den richtigen Anlauf auf der Position IV auswählen wollen. Nach einem Monat haben wir uns wieder zusammengetroffen und es war das Gleiche. Das Spiel war gut, war auch bei der Müdigkeit gut. Aber das schnelle Spiel war nicht erfolgreich, die Zuspiele waren unpünktlich, die Zuspieler haben es sich einfacher gemacht, in dem sie angefangen haben, langsam zu spielen. Die Blockbewegungen waren wieder anders, nicht schnell genug. Und es ist nicht so, dass das schnelle Spiel nur bei den Nationalmannschaften benutzt wird. Wenn wir die Spieler fragen, ob sie schnell im Verein spielen, antworten sie ja, dazu sagen sie, das schnelle Spiel bereite ihnen auch viele Probleme in den Vereinen. Was ist das Fazit? Wir können spielen, wir können das Spiel nicht erklären und wir können nicht die Technik. Wenn wir das schnelle Spiel einüben, können wir sie dann in das Spiel nicht einschieben und sie auch im Spiel benutzen. Wenn wir schon einen Vorsprung in der Kondition beweisen, ist nicht, weil wir uns richtig auf der wissenschaftlichen Basis vorbereiten, sondern, weil wir einfach biologisch vorne waren, jetzt ist der Vorsprung verschmolzen worden. Wir benutzen die Wissenschaft in der Kondition nämlich selten. Weil wir eigentlich ein kompliziertes System der Wettkämpfe benutzen, die schon im Schulalter beginnt, können wir schon in diesem Alter spielen, das ist ein Vorteil. Der Nachteil sehe ich, in dem das Spiel im Jugendalter stagniert, es wird nur härter, abgeklärter, aber immer noch auf dem Schullevel. Moderne Elemente kaum zu sehen. Wie kann sich dann ein Spieler in der Nationalmannschaft durchsetzen?

Wo machen wir also den Fehler? Im System der Ausbildung? In der Ausbildung der Trainer? In der Motivation der Trainer, Spieler und dem Club-Management? Wir Trainer können die Spieler am meisten beeinflussen und deshalb tragen wir auch Schuld daran. Das Problem ist allerdings komplizierter, schon im Jahre 1981 wurde von einer Krise im Jugendvolleyball gesprochen, fast alle Texte, die auf diesem Web veröffentlicht wurden, besprechen ein Problem. Es ist gut, aber die Taten müssen kommen, wir sollten nicht wieder 20 Jahre warten.

Petr Juda



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