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Fr - Volleyball fachlich

09. 08. 2010


Die Spezifizierung beim Training

Vor einem Monat habe ich die Problematik über die Spezifikation der Trainingseffekte geöffnet. Heute möchte ich dieses Thema noch ausführlicher untersuchen. Die Vorbereitung für die Saison beginnt, deshalb möchte ich einige Fakten zu diesem Thema schreiben. Die Spezifikation des Trainings ist ein Thema, das in den letzten fünfzehn Jahren viel an Publizität gewonnen hat. Die Sportler und Trainer haben sich viele Ideen einfallen lassen, um das Training mehr bunt und unterhaltsam zu gestalten. Viele Balance-Hilfsmittel, Einrichtungen, die eine Geschwindigkeit über das Limit ermöglichen, verschiedene Hindernisse und viele andere Mitteln. Sie ersetzen bewiesene Methoden, die bisher die Muskelkraft- (wie z.B. Kniebeuge mit Hantel) oder Plyometrie-Übungen, die die Geschwindigkeit erhöht haben. Diese neuen Experte sagen: „Nur die Muskeln, die in einem spezifischen Bewegungskomplex benutzt werden, müssen Kraftübungen durchführen. Auf dem Swiss-Ball zu stehen und die Kniebeugen durchzuführen, ist keine sportlich spezifische Aktivität. Gehen Sie einfach in eine Fußball-Halle und Sie werden sehen, wie die kleinen Fußballjungs bei dieser Übung mit den Trainern üben. Der Trainer meint wahrscheinlich, dass die Übungsvariante mit einer Luftmatte auf dem Boden mehr aus der Sicht der Anforderungen auf den Erhalt der Stabilität spezifizierte Übung ist.




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02. 08. 2010


Die Gesetzmäßigkeiten des Aufwärmens bei dem Ein-Phase oder Zwei-Phase-Training

Die Trainer beschäftigen sich oft mit dem Thema, wie sich ihre Mannschaft richtig aufwärmen soll. Also wie man den Organismus in kurzer Zeit auf die Belastung vorbereiten kann. Heute widmen die Mannschaften meistens etwa 20 Minuten dem Aufwärmen. Ist diese Zeit allerdings effektiv gestaltet? Einige fangen mit dem Laufen, andere mit Dehnübungen und andere mit Tonisierungsübungen mit dem Gummiband an. Wenn wir die erste Trainingseinheit im Tag anfangen, sollen wir die Übungen wählen, die die Blut-Kapillaren öffnen, damit das Oxygen die Zellen erreichen kann. Dafür sollten wir den Lauf mit wenig Intensität auswählen. Wichtig ist die Dauer des Laufes. Das sollte nicht weniger als 4 Minuten sein. Bei niedriger Intensität könnte der Aufwärmlauf 5 Minuten dauern. Nach dem Warmlaufen folgen Dehn- und Spannungsübungen. Das kann man mit verschieden Methoden erzielen, hier gilt allerdings die Gesetzmäßigkeit – zuerst sollten die großen und danach die kleinen Muskelgruppen gedehnt werden. Die Muskelgruppen, die nicht direkt das Volleyballspiel beeinflussen, sollten auch nicht vergessen werden.




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19. 07. 2010


Soll das Volleyballspiel mit Training oder Spiel erlernt werden?

Wie sollen wir Volleyball das Volleyballspiel beibringen, wie sollen wir es richtig beibringen, um in der starken Konkurrenz zu bestehen. Das sind Fragen, die sich fast jeder Trainer beantwortet. Dass es Wege zum Erfolg gibt, bezweifelt niemand. Dass es sogar mehrere gibt, zweifelt auch niemand. Aber fast jeder Trainer hat sich befragt, ob sein Weg oder eben unser der richtige ist. Und Welcher Weg ist der Richtige? Dass der Weg schwer und steinig ist, ist einzig richtig. Selbstverständlich wird mit einer Auswahl der Jungen oder Mädchen und die Leidenschaft des Trainers angefangen. Wenn wir Beides haben, kann das Trainingsprozess beginnen, wenn wir eine Sporthalle und Paar Bälle und ein Netz haben. Ich gestatte mir, einige Jahre des Lernprozesses zu überspringen und versuche, mich auf die Zahl der Spiele zu fokussieren, die die Kinder binnen eines Jahres spielen. Eine Banalität, sagen Sie. Vielleicht sind sie der Meinung auch, je mehr Spiele, desto besser für die Kinder. Das ist eben die Frage. Ist es richtig oder ist ein schreckliches Missverständnis der Trainer? Wie viele Spiele sollten die Spieler im bestimmten Alter? Wie viele Spiele sollten die Spieler, die in sich in der Phase des Lernprozesses befinden? Wann setzt sich der Prozess der Entwicklung der Spielfähigkeiten fort und wann kommt es schon zu einer physischen und psychischen Müdigkeit?

 




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12. 07. 2010


Die Spezifikation der Trainingseffekte

Ich möchte mich heute mit dem Thema der Spezifizierung der Effekte im Training befassen, ein interessantes Thema vor Allem in der Zeit, in der die konditionelle Vorbereitung der Hauptteil des Trainingsprozesses ist. Schon damals wurde behauptet, dass allgemeine Vorbereitung eine Grundlage für alle Sportarten war. Man hat gedacht, wenn man die Geschwindigkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination entwickeln wird, werden wir Superstars. Heute wird viel darauf hingedeutet, dass das Problem des Transphers verschidener Qualitäten, Adaptionen, Typen der Muskelkontraktionen auf die andere Tätigkeit viel komplizierter ist. Die Muskeladaption durchläuft durch Senkung der Leistungskapazität, die durch Belastung und folgende Regeneration verursacht wird, was eine Folge des Versuches des Organismus, sich auf die Belastung anzupassen. Sind die Probleme nur im Kraftbereich, verbessert sich nur die Kraft, sind Probleme im Ausdauerbereich, wird sich nur der Ausdauer verbessern. Der Körper setzt sich mit den spezifischen Formen der Belastung auseinander. Der Adaptationsprozess fasst keine Kapazität herum, deshalb gibt es keinen Grund, den Transpher der Trainingseffekte zu erwarten.




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05. 07. 2010


Das Phänomen der Krise und wie ich es sehe

Als ich die Wettkämpfe auf der Ebene der Republik der jungen Spieler gesehen habe, war die Kampfbereitschaft und schöne Atmosphäre zu sehen. Wenn wir einige technische und taktische Mängel übersehen, der schnelle Angriff war kaum zu sehen, kann man einige Schlüssel daraus ziehen. Erstens wir können über das Netz spielen. Ich benutze mit Einsicht diese Formulierung. Um auf der internationalen Ebene zu bestehen, müssen wir einen schnellen Angriff aus allen Positionen spielen können. Bei allen Sammlungen der jungen Nationalmannschaften haben wir immer mit dem Spiel angefangen. Alles sah gut aus. Sobald wir die Spielphasen einzeln trainiert haben, kamen Probleme. Vor Allem beim schnellen Angriff aus den Positionen IV und II haben wir uns das Leben schwer gemacht. Es ging einfach nicht. Es ist nicht einfach, das zu lernen, sobald wir es im Training erfolgreich einüben, muss alles gleich im Spiel automatisiert werden. Die Fehler im technischen Bereich kann man dann nicht mehr tolerieren. Wir müssen um jeden Preis versuchen, schnell zu spielen, auch wenn das am Anfang nicht gelingt und man viele Fehler macht. Wir Trainer müssen geduldig sein und müssen uns selbst und vor Allem die Spieler davon überzeugen, dass es der richtige Weg ist, dass es besser wird und dass es vor Allem an der Einstellung der Spieler liegt.




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28. 06. 2010


Die Kondition – das limitierende Element des Spiels im Volleyball

Das moderne Volleyballspiel fordert die Spieler auf, die die ganze Zeit während fünf Sätzen optimale Leistung bringen können. Und das vom Spielbeginn bis zum Ende mit vollem Einsatz, mit genug Aggressivität bei den Schlägen und mit aktiver Bewegung auf dem Spielplatz. Aber auch zur Vollkommenheit im Spiel muss man sich hineinarbeiten. Kein Spieler bekommt was von sich selbst gekriegt, er muss dafür hart und langfristig arbeiten. Und die Kondition ist eben das Element, an das jeder hineinarbeiten kann und dafür nicht viel Material braucht. Die Grundlage der Entwicklung der konditionellen Fähigkeiten ist der Aufbau der einzelnen Bewegungsfertigkeiten. Jede komplexe Bewegung erfordert eine bestimmte Ebene von der Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer. Alle diese konditionellen Bewegungsfertigkeiten werden durch die Koordinationsfertigkeiten ergänzt. Die wichtigste Bewegungsfertigkeit ist im Volleyballspiel die Kraft. Der moderne Volleyball ist hart geworden, obwohl die Bälle weicher wurden. Der Aufbau der Kraftfertigkeiten (vor Allem die explosive Kraft) ist deshalb das limitierende Element im Volleyballspiel. Deshalb muss man diese Fertigkeit ständig entwickeln, auch in der Saisonpause.




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31. 05. 2010


Der Respekt vor der Tradition und analysieren sollte man den Erfolg auch

Heute möchte ich über meinen Verein schreiben, wo ich zu dieser Zeit arbeite. Nicht, um Lob zu suchen, das brauche ich nicht, sondern um zu zeigen, dass mit der Jugend auf der hohen Niveau auch in den Bedingungen einer kleinen Stadt gearbeitet werden kann. Am Freitag, den 21. Mai, haben wir ein zehnjähriges Jubiläum in Velke Mezirici gefeiert. Zehn Jahre Juniorenliga. Ich würde sagen, ein unbedeutendes Jubiläum. Zehn Jahre ohne Abstieg spielen zur Zeit in der Liga nur Mannschaften aus Prag, Brün, Pribram, Liberec und uns. Zehn Jahre, das ist nicht ein Zufall, es wurden nicht nur eine oder zwei Spielergenerationen ausgebildet, sondern es handelt sich um eine systematische Jugendarbeit mit einem großen Aufwand aller Trainer und Funktionäre. Nur so kann Erfolg kommen. Nur diese Arbeit und Enthusiasmus konnte in so einer kleinen Stadt mit 11 000 Einwohner Trainingsbedingungen auf dem höchsten Niveau aufbauen. Es wurde ein System aufgebaut, der auch zu dieser Zeit hält und verbessert wird. Die Trainerzahl wird höher, die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen in der Region hat sich verbessert. Die Zeiten, als die Mannschaft nur aus den heimischen Spielern bestanden ist, sind weg. In Prag und in Brün spielen auch nicht nur die Heimischen. Alle zehn Saisons waren erfolgreich. Selbstverständlich war nie unser Ziel, Meister zu werden, wir haben nur eine Bronzmedaille im Jahre 2003 gewonnen.




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17. 05. 2010


Der Kampf mit Barrieren - die Kopfsache

Die Saison geht zu Ende, die Spiele um die Meisterschaft entscheiden über den Erfolg oder Misserfolg des Teams in dieser Saison. Die Konfrontation mit anderen Spitzenteams sollte unsere Vorbereitung auf dem Grunde der Leistung bewertet werden. Vor allem die Leistungen, nicht die Ergebnisse zeigen uns, wie weit wir uns nach vorn bewegt haben. Die Spieler sollten fähig sein, gelernte Fertigkeiten auch unter Druck ohne Nachdenken zu zeigen. Selbstverständlich wird nur die richtige Führung bewertet. Das Hauptproblem ist also, wie wir unter Druck spielen. Der Druck muss nicht unbedingt nur vom Gegner kommen. Er kann auch durch die Umgebung, die Wichtigkeit des Spiels auf die Spieler geübt werden. Wie wir mit den Situationen unter Druck umgehen können, da zeigen sich alle unsere Mängel, die die Mannschaft wirklich hat. Ich war mit der Kadetten-Nationalmannschaft in Belgien. Wie viele Probleme wir mit der Besetzung des Kaders haben, weiß man seit langem.




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10. 05. 2010


Die Siege

Nach den Niederlagen, Katastrophen und Durchbrüchen kommt endlich die Zeit, wenn die Spiele gewonnen werden sollten, also der Höhepunkt aller Bemühungen des ganzen Teams. Diese Erfolgsspur wird nicht einfach geboren. Sie wird auf dem Grund, immer besser werden zu wollen, untermauert. Die Verbesserung ist das Hauptziel der einzelnen Spieler, was sich dann beim Ergebnis der Mannschaft widerspiegeln muss. Es hat immer gegolten, dass die Mannschaft bessere Ergebnisse erreichen soll, als wo ihre Grenzen liegen. Dann kann man von einer erfolgreichen Saison sprechen. Es muss nicht immer nur der Titel sein. Erfolg ist auch die Angelegenheit des Verstandes und des Gefühls. Der Trainer der Eishockeyspieler Holik hat mal gesagt: „Im Play off entscheidet der Kopf und das Herz. Das bedeutet, dass das Entscheidungsfaktor für einen Sieg die Psyche des Sportlers ist. Der Körper realisiert nur, was man denkt. Man muss gewinnen wollen und dabei kaltschnäuzig denken und spielen“. Sich dabei in einen Transstand hineinversetzen, wenn der Mensch keinen Schmerz und keine Müdigkeit spürt. Die kalte Spielart gewinnt nicht immer. Bei der Jugend sind die Leistungsschwankungen mehr zu sehen als bei den Erwachsenen. Wenn ein optisch schwächerer Gegner in Führung geht, gerät die stärkere Mannschaft in Panik.




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03. 05. 2010


Nach der Katastrophe kommt ein Umbruch

Das Wunder haben wir nicht geschafft, wir sind im Play off ausgeschieden. Allerdings hat auch keine Katastrophe stattgefunden, weil wir gute Spiele gezeigt haben, mehr war nicht drin. Das haben wir zwar alle geahnt, aber niemand wollte es laut sagen, damit keine Katastrophe verbreitet wird. Die Saison war trotzdem erfolgreich. Und es ist kein Schönreden der Niederlagen. Es liegt nämlich darin, wie man die Saisonziele erreicht, und das haben wir geschafft. Ich werde mir zum heutigen Thema wieder das Buch von Riles der Weg zum Sieg nehmen und von diesem Buch zitieren. Nach den Katastrophen und Niederlagen kommen Durchbrüche. Der Durchbruch ist eigentlich eine positive Katastrophe. Die Zielstellung und Füllung der Ziele kann uns auf den guten Weg zurückbringen. Das ist auch die einzige Möglichkeit der kleinen Vereine. Die gestellten Ziele müssen nicht unbedingt die höchsten sein und das ist kein Alibi, eher reale Ergebnismöglichkeit. Die Realisation ist kompliziert. Vor allem bei den kleineren Vereinen ist es schwierig, bei einigen Generationsabwechslungen das Leistungsniveau zu halten. Ich spreche natürlich über Jugend, wo sich die Mannschaft praktisch nach zwei Jahren völlig ändern wird.




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